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Dienstag, 17 April 2018 15:08

GODTEAR - ein Alphatest

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Ich hatte am 16. April das Vergnügen das neue Spiel „GODTEAR“ von Steamforged zusammen mit Blutaxt zu testen. Steamforged ist für das „Dark Souls“ – Brettspiel und einem der absoluten Renner im Club „Guildball“ bekannt. Blutaxt hatte sich für den Alphatest von „GODTEAR“ bei Steamforged angemeldet und so konnten wir einen exklusiven Blick auf dieses Spiel werfen. Derweil befindet sich das Spiel noch bei Kickstarter im Crowdfunding.

Link zum Kickstarter: https://www.kickstarter.com/projects/steamforged/godtear

„GODTEAR“ umfasst in seiner Alpha ein Hexspielfeld, sechs Champions und ihre Lakaien, Truppenkarten, diverse Marker, Würfel und natürlich ein Regelwerk. Das Regelwerk überzeugte mich durch unglaubliche Überschaubarkeit. 18 Seiten umfasste das gute Stück, was hauptsächlich daran lag, dass jeder einzelne Regelpunkt eine eigene Seite erhalten hatte, egal ob man eine ganze oder auch nur eine halbe Seite benötigte. Für einen Spieler mit Tabletop – Erfahrung sind die Regeln innerhalb kürzester Zeit verstanden. Nach einem Spiel kann auch ein Tabletop - Neuling die Mechaniken des Spiels und die Fähigkeiten der drei Champions, die man sich zu Beginn ausgewählt hat, gut einsetzen.

Doch was ist überhaupt das Ziel des Spiels? Jeder Spieler versucht auf verschiedene Art und Weisen zu punkten, um jeweils eine der bis zu fünf Spielrunden zu gewinnen. Sieger ist derjenige, der als erstes 5 Siegpunkte erhält. Die erste und fünfte Runde geben jeweils einen Siegpunkt, die zweite und vierte drei und die dritte Runde sogar drei. Um die Runden zu gewinnen, stehen den Spielern in den zwei Phasen der Runde mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Zunächst kann man natürlich gegnerische Modelle ausschalten. Champions sind hierbei mehr Punkte wert als Lakaien. Die andere Alternative ist es ein von den namensgebenden Göttertränen befallenes Feld mit einem Banner für sich zu beanspruchen und zu halten.

Die ersten Runden spielten wir zum kennen lernen mit nur zwei Champions. Blutaxt lies mir bei der Auswahl den Vortritt und ich entschied mich für Lorsain, die Elfe, und Blackjaw, den Ork. Mir gegenüber standen Rangosh, der Minotaur, und Raith‘ Marid, der Echsenmensch. Meine Lakaien waren drei elfische Bogenschützen und fünf Orkmarodeure. Die Lakaien von Blutaxt waren fünf menschliche Söldner aus dem Gefolge von Rangosh und drei Wasserelementare, die der Echse folgten. Die Champions und ihr Gefolge brachten alle individuelle Fähigkeiten mit, welche in den beiden Phasen einer Spielrunde zum Einsatz kommen.

Zunächst startet man in die Planungsphase. Ein Spieler bewegt und bufft einmal alle seine Modelle danach ist der andere dran. Die Planungsphase ist sehr passiv. Gegnerische Modelle können höchsten durch das einmalig einsetzbare Ultimate des Champions ausgeschaltet werden. Dies kann bisher aber nur Lorsain. Ansonsten kann ein Spieler nur durch das Platzieren eines Banners auf einem der von den Göttertränen betroffenen Feldern in dieser Runde punkten.

Dann kommt es zum Zusammenstoß. Jetzt aktivieren die Spieler immer im Wechsel ihre Truppen, um generische Modelle auszuschalten, Banner zu platzieren/ zerstören oder aber das jeweilige vorzubereiten. Hierbei sind die Champions natürlich deutlich mächtiger allerdings darf man auch die Lakaien nicht unterschätzen.

Im ersten Szenario breitete sich der Befall der Tränen von Runde zu Runde aus, wodurch das Punkten mit Bannern leichter wurde. Blutaxt und ich wechselten uns im Gewinnen der einzelnen Runden ab. Dadurch stand es zu Beginn der vierten Runden vier zu vier und es ging um den alles entscheidenden Punkt. Blutaxt gewann letztendlich durch ein gut platziertes Banner.

Für das zweite Szenario nahmen wir noch jeweils einen Champion dazu und so schlossen sich Shayle, der Magier, mit seinem Golem Blutaxt an und Rhodri, der Zwerg, mit seinem Gefolge stieß zu Lorsain und Blackjaw. Dieses Mal zog sich der Befall durch die Tränen zurück. Blutaxt entschied die ersten beiden Runden für sich und Runde drei ging an mich. Daraufhin ging es in die alles entscheidende Runde, denn beide brauchten nur noch zwei SP. Durch unglaubliches Würfelglück schaltete Blutaxt mit Rangosh meinen Orkchampion aus, was Blackjaw für diese Runde lahmlegte.

Abschließend kann ich nur sagen, dass „GODTEAR“ ein unglaublich intuitives Spiel ist. Die größte Herausforderung besteht im schlauen Kombinieren der Truppen. Alles andere wird durch die Würfel entschieden, wie bei fast jedem anderen TT – Spiel auch. Es hat mir riesen Spaß gemacht und freue mich auf weitere Runden.

 

Gelesen 1907 mal Letzte Änderung am Dienstag, 17 April 2018 23:09

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Kevin Witzke Dienstag, 17 April 2018 17:05 gepostet von Kevin Witzke

    Toller Bericht. Finde ich klasse das ihr das so gemacht habt und so viele Spieler Zugriff haben auf die Infos.

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